Segeltörns 2027
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Frühling, Sommer oder Herbst 2027 · Ostsee

Corys Segeltörns 2027

Drei, vielleicht vier Wochen. Drei Konzepte, von Ausschlafen bis Durchsegeln. Crewwechsel nach jeder Woche. Viele Fragen sind noch offen, aber Spaß ist garantiert!

Stand 18. September 2026 · Diese Seite wächst mit der Planung.

Ahoi!

Du bist hier, weil ich dich gern an Bord hätte. Entweder habe ich dich selbst eingeladen, oder jemand, den ich eingeladen habe, möchte dich dabeihaben – was für mich ungefähr dasselbe ist.

2026 war ich zwei Wochen mit zwei verschiedenen Crews in der Ostsee unterwegs: eine Woche gemütlich, eine Woche mehrere Tage und Nächte am Stück. Beides war großartig, und ich will das 2027 wieder machen – nur länger.

Der Haken: Es ist Mitte 2026 und ich weiß noch fast nichts. Keine Termine, kein Schiff, keine Coskipper. Bevor ich irgendwas buche, brauche ich von dir ein paar Informationen: ob du grundsätzlich Lust und Zeit hättest, und wenn ja, wann am wahrscheinlichsten und welches Konzept dich reizt. Daraus baue ich dann die Planung.

Alles, was ich schon weiß, steht auf dieser Seite. Alles, was ich noch nicht weiß, steht auch hier – nur mit einem noch offen dran. Ich halte die Seite aktuell, so wie letztes Jahr auch. Und wenn etwas unklar ist: frag mich.

Wenn du von mir persönlich eingeladen wurdest, kannst du diese Einladung gerne an Menschen weiterleiten, die nach deinem Gefühl gut dazu passen. Wenn du nicht von mir eingeladen wurdest, aber unbedingt noch jemanden mitbringen möchtest, rede bitte erstmal mit mir darüber.

Letzte Änderungen an dieser Seite
  1. 18.09.2026

    • Die Seite für 2027 ist online. Ab jetzt steht hier, was sich geändert hat – dann musst du nicht jedes Mal alles neu lesen.

Planung

Was feststeht – und was nicht

Steht fest

  • Revier ist die Ostsee, mit ziemlicher Sicherheit viel Dänemark
  • Frühsommer, Sommer oder Herbst 2027, mehrere Wochen direkt hintereinander
  • Crewwechsel nach jeder Woche – du kannst eine Woche mitfahren oder mehrere
  • Drei Konzepte: Flauschtörn, Spaßtörn, Spinnertörn
  • Du kannst auch ohne Segelschein und Vorkenntnisse mitfahren und ganz viel mitmachen
  • Ich bin als Skipper dabei, pro Woche zusätzlich ein*e Coskipper*in
  • Wir verpflegen uns selbst und kochen zusammen
  • Bordsprache ist Deutsch – sobald jemand lieber Englisch spricht, Englisch

Weiß ich noch nicht

  • Die Termine. Die hängen an den Zeiten meiner Coskipper*innen und an euch
  • Wie viele Wochen es wirklich werden
  • Welches Konzept in welche Woche fällt und welches evtl. doppelt stattfindet
  • Welches Schiff wir chartern
  • In welchen Häfen die Crewwechsel stattfinden

Die drei Konzepte

Von Ausschlafen bis Durchsegeln

Alle drei Törns sind Mitmach-Törns mit Wachsystem. Auf jedem davon kannst du steuern, navigieren, Logbuch führen, den Motor checken, in Manövern helfen und sie selbst leiten. Es sieht vielleicht so aus, als wäre der Flauschtörn für Anfänger*innen und der Spinnertörn für erfahrene Segler*innen. Das ist Quatsch. Ich hatte Segel-Ersties auf dem Spinnertörn und sie hatten eine großartige Zeit. Frag dich ganz ehrlich, was du willst!

bewährt

Der Flauschtörn

Der entspannte Urlaubstörn.

2026 sind wir an einem typischen Tag gegen 10 aufgestanden, haben in Ruhe gefrühstückt, sind so um 12 Uhr los und abends zwischen 18 und 20 Uhr irgendwo angekommen – Hafen oder Ankerbucht. Danach war noch Zeit, gemeinsam zu essen, sich den Ort anzugucken, schwimmen zu gehen oder einfach entspannt Zeit gemeinsam zu verbringen.

Das klingt nach wenig Segeln, ist es aber nicht. Du bist den halben Tag auf See und es wird trotzdem nicht stressig. Es ist viel Zeit zum Erklären, Ausprobieren, Selbermachen. Und es ist auch Zeit, um mal auf dem Vorschiff zu chillen, ein gutes Gespräch zu führen oder dich auch mal für eine Weile in deine Kajüte zurückzuziehen.

Aufstehen
gegen 10
Ablegen
gegen 12
Ankunft
18–20 Uhr
Nachtfahrten
keine
Übernachten
Hafen oder Ankerbucht
Alkohol
abends im Hafen in Maßen

Passt zu: Urlauber*innen, Langschläfer*innen und alle, die abends noch etwas vom Land sehen wollen.

neu für 2027

Der Spaßtörn

Nachtsegeln, ohne die ganze Woche im Wachrhythmus.

Der Neue! Das Beste aus beiden Welten. Die Idee: etwas mehr auf See sein. Entweder wir frühstücken alle gemeinsam so um 8 oder 9 und legen dann ab. Oder ein paar Freiwillige stehen für ein frühes Ablegen vor dem Frühstück auf. Abends gehen wir tendenziell in einen Hafen oder vor Anker. Ein- oder zweimal fahren wir stattdessen durch die Nacht.

Damit kommen wir deutlich weiter als auf dem Flauschtörn und haben mehr Zeit auf See. Und du kannst das Nachtsegeln erleben, was für mich mit das Beste am ganzen Sport ist: Sternenhimmel, Leuchtfeuer-Navigation, Wachplan, Sonnenaufgang auf See. Die meisten Nächte schläfst du trotzdem durch.

Aufstehen
gegen 8
Ablegen
evtl. vor dem Frühstück
Ankunft
18–22 Uhr, nach Absprache
Nachtfahrten
1 oder 2 pro Woche
Übernachten
meistens Hafen oder Anker
Alkohol
abends im Hafen in Maßen

Passt zu: Alle, die viel segeln wollen, aber auch mal ne ganze Nacht durchschlafen.

bewährt

Der Spinnertörn

Mehrere Tage und Nächte am Stück auf See.

Durchgehendes Wachsystem, Schlaf in Häppchen über den Tag verteilt, kochen bei Krängung, um 4 Uhr morgens aus der Koje, weil deine Wache dran ist. Wir erinnern uns gegenseitig daran, Essen, Trinken und Schlafen nicht zu vergessen. Wenn es dir mal wirklich zu viel wird, springt bestimmt ein anderes Crewmitglied für deine Wache ein – oder du für seine. Das hier geht nur mit Teamwork.

Das ist anstrengend und nicht für jede*n was. 2026 war es trotzdem die Woche, die die meiste Begeisterung hervorgerufen und das tollste Crewgefühl geschaffen hat. Mitbringen musst du Motivation, Belastbarkeit und Team Spirit. Nicht mitbringen musst du Segelerfahrung.

Aufstehen
wenn deine Wache dran ist
Ablegen
selten
Ankunft
selten
Nachtfahrten
(fast) alle
Übernachten
auf See, im Wachrhythmus
Alkohol
gar nicht

Passt zu: Menschen, die es wirklich wissen und vielleicht auch mal an ihre Grenzen gehen wollen.

Für wen das ist

Was du mitbringen musst

Kurz gesagt: Lust, Teamfähigkeit und ein bisschen Belastbarkeit. Alles andere lernst du an Bord.

Was du mitbringen solltest
  • Lust auf Segeln und aufs Mitmachen
  • Teamfähigkeit – wir sind eine Woche lang zu zehnt auf 15 Metern
  • Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen
  • Ein bisschen Belastbarkeit und Frusttoleranz (etwas mehr für den Spinnertörn)
  • Was auf der Packliste steht
Was du nicht brauchst
  • Segelschein
  • Vorkenntnisse
  • Perfekte Seefestigkeit. Man kann erstaunlich viel präventiv tun. Medikamente gegen Seekrankheit habe ich dabei. Und der Körper gewöhnt sich normalerweise in ein bis zwei Tagen daran.
  • Eigene Ausrüstung außer der Packliste
Ich bin unsicher, ob ich das schaffe

Dann schreib mir. Lass uns drüber reden und gemeinsam herausfinden, ob Segeln was für dich ist, und wenn ja, welches Konzept am besten passt.

Bilder

So sah 2026 aus

Zwei Wochen, zwei Crews, zwei sehr unterschiedliche Arten zu segeln. Man sieht ziemlich gut, welche Woche welche ist.

Flauschtörn 2026

19. bis 26. Juni. Kurze Etappen, lange Abende, viel Sonne und wenig Hektik.

Spinnertörn 2026

26. Juni bis 3. Juli. Vier Tage und Nächte am Stück auf See, Sonnenaufgänge im Ölzeug und am Ende noch ein bisschen viel Wind und Seegang.

Alle Fotos sind von den Crews von 2026 und mit ihrem Einverständnis hier.

Unser Zuhause für eine Woche

Das Schiff

Schiff 2027
noch nicht gebucht noch offen
Startpunkt
wahrscheinlich wieder Heiligenhafen noch offen
2026 gesegelt
Bavaria 50 Cruiser „Artemis“ ab Heiligenhafen
Crewgröße
maximal 10 Menschen an Bord

Das Schiff buche ich erst, wenn die Termine stehen. Was ich suche: groß genug für acht bis zehn Menschen, bezahlbar, in ordentlichem Zustand. Die Artemis hat 2026 alle Punkte erfüllt – deswegen fange ich die Suche dort an, auch wenn die Anreise nervig ist.

Geld

Was es kosten wird

Charter
rund 500 € pro Woche Schätzung
Bordkasse
rund 200 € pro Woche Schätzung
An- und Abreise
zahlt jede*r selbst

Das sind meine aktuellen Arbeitszahlen, keine Zusagen. Ich habe weder Schiff noch Termine, und beides bestimmt den Preis. Sobald das Schiff gebucht ist, steht hier eine Zahl, auf die du dich verlassen kannst.

Wofür ist die Bordkasse?

Essen, Hafengebühren, Diesel, Gas, Wasser und gelegentlich eine Runde Eis. Wir verpflegen uns komplett selbst, das hält die Kosten unten. Alkohol wird grundsätzlich nicht aus der Bordkasse bezahlt.

Wann muss ich zahlen?

Noch offen – das lege ich fest, wenn das Schiff gebucht ist. 2026 war es eine Anzahlung bei der verbindlichen Anmeldung und der Rest zwei Monate vor Törnbeginn. Für 2027 wird es wahrscheinlich ähnlich laufen. Jetzt gerade geht es aber nur um unverbindliches Interesse, du zahlst noch gar nichts.

Und wenn ich absagen muss?

Auch das regele ich, wenn die Termine stehen. Die Charter zahle ich als Einzelperson im Voraus, deshalb kann ich kurzfristige Absagen nicht komplett auffangen. Wenn wir jemanden finden, der deinen Platz übernimmt, ist es immer unproblematisch.

Was ist mit Versicherungen?

Ich schließe eine Skipperhaftpflicht- und eine Kautionsversicherung ab und lege die Kosten gleichmäßig auf alle um. Zusätzlich empfehle ich dir, über eine private Reiserücktritts- und eine Auslandskrankenversicherung nachzudenken.

Wie berechne ich die Charter?

Ich kalkuliere konservativ: mit weniger Mitseglern, als am Ende wahrscheinlich mitfahren. So reicht das Geld auch dann, wenn ein paar Plätze frei bleiben.

Was passiert mit gezahlten, überschüssigen Chartergebühren?

Das möchte ich anders machen als letztes Jahr: Der Überschuss geht vollständig in einen Topf, aus dem ich künftige Segeltörns organisiere. Daraus kann ich Menschen, die sich meine Törns sonst nicht leisten könnten, eine stark reduzierte Charterrate anbieten – und zwar direkt bei der Buchung, nicht erst im Nachhinein.

Der Topf federt außerdem das Risiko schlecht gebuchter Törns ab, was mir mehr Planungsspielraum gibt. Und irgendwann soll er meine Lebenshaltungskosten für die Segelwochen tragen: Dann kann ich mehr mit euch segeln, als mein (teils unbezahlter) Urlaub hergibt.

Hin und zurück

An- und Abreise

Wo es losgeht, hängt am Schiff. Wahrscheinlich wieder Heiligenhafen, und ich sage direkt dazu: Mit der Bahn ist die Anreise dahin nicht schön. 2026 haben wir das trotzdem hinbekommen, und wir organisieren das wieder gemeinsam – in Gruppen, mit einer frühen und einer späten Anreise am Anreisetag.

Crewwechsel

Nach jeder Woche wechselt die Crew, und dafür müssen wir nicht zurück nach Heiligenhafen. Wir suchen uns Häfen, die besser zu erreichen sind. Kriterien: ordentlicher Bahnanschluss und segeltechnisch sinnvoll. Welche das werden, weiß ich noch nicht – das steht hier, sobald die Route steht. Rechtzeitig genug, dass du deine Zugtickets in Ruhe buchen kannst.

Prinzipiell ist jede*r selbst für An- und Abreise verantwortlich. Ich helfe aber gern beim Planen und beim Zusammenbringen von Gruppen.

Alltag

Wie das an Bord so läuft

Zehn Menschen, eine Woche, 15 Meter Boot. Das funktioniert erstaunlich gut, wenn alle mitdenken: aufräumen, bevor man gefragt wird, abwaschen ohne Diskussion, merken, wenn jemand gerade Ruhe braucht.

Wie ist das Revier?

Ostsee, und sehr wahrscheinlich verbringen wir die meiste Zeit in dänischen Gewässern. Überschaubare Entfernungen zwischen den Häfen, hübsche kleine Orte, ein paar richtig schöne Ankerbuchten. Geschützt ist es trotzdem nicht immer: Es kann ordentlich Wind und Welle geben, und das gehört dazu.

Welche Sprache sprechen wir an Bord?

Standardmäßig Deutsch. Sobald aber eine Person an Bord ist, die sich auf Englisch wohler fühlt, reden wir alle Englisch – nicht nur in der Sicherheitseinweisung, sondern auch beim Abendessen. Es ist unfair, wenn jemand die halbe Woche nicht mitbekommt, worüber gerade gelacht wird.

Für dich heißt das: Wenn du kein Deutsch sprichst, kannst du trotzdem mitfahren. Und wenn du Deutsch sprichst, kann es gut sein, dass deine Woche auf Englisch läuft. Perfektes Englisch braucht dabei niemand – Hauptsache, alle können folgen.

Was essen wir?

Wir verpflegen uns selbst an Bord. Dabei nehmen wir auf individuelle Bedürfnisse und Vorlieben Rücksicht. Dass wir vegan oder mit veganer Option kochen ist eigentlich fast Standard. Wenn du komplexere Bedürfnisse hast (Allergien, Unverträglichkeiten, ...), schreib es am besten ins Formular!

Es wäre toll, wenn du dir für einen Abend ein Rezept überlegst, dafür eine Zutatenliste für den Einkauf erstellst und das Kochen dann anleitest – natürlich mit Unterstützung. Beratung zur Küchenausstattung an Bord und zu möglichen Rezepten gebe ich gern.

Zum Frühstück gibt es je nach Lust und Möglichkeiten frische Brötchen, Aufbackbrötchen oder Müsli, Cornflakes, Porridge, Grießbrei – was da ist oder was jemand bereit ist zu kochen. Kaffee und Tee natürlich auch.

Zwischendurch gibt es Snacks, Reste vom Vortag, Schnittchen, Pfannkuchen oder mal einen großen Topf Nudeln mit Pesto. Verhungern muss jedenfalls niemand.

Wann, wo und wie kaufen wir ein?

Wir erstellen vor Beginn eine große Einkaufsliste für die ganze Woche und kaufen fast alles zu Törnbeginn im Hafen ein. Die ankommende Crew macht den Einkauf, während Skipper und Coskipper das Schiff übernehmen oder die vorherige Crew ausräumt. Unterwegs kaufen wir nur noch Kleinigkeiten nach: frisches Gemüse, Brot, und alles, was unerwartet stark geliebt wurde.

Wie ist das mit Alkohol?

Der Spinnertörn ist ein alkoholfreier Törn – wir haben schlicht keine Zeit zum Angetrunkensein und wieder Ausnüchtern. Auf Flausch- und Spaßtörn ist Alkohol abends nach dem Festmachen im Hafen in Maßen okay. Bezahlt wird er nie aus der Bordkasse.

Wo schlafen wir?

In Zweibettkabinen, je nach Schiffstyp. Jede*r bringt sich ein Laken und einen Schlafsack mit, weil Bettzeug beim Vercharterer meistens einen unverhältnismäßigen Aufpreis kostet. Ich tue mein Bestes dafür, dass du dir die Kabine mit jemandem teilst, mit dem du gut klarkommst.

Was machen wir den ganzen Tag?

Es ist immer was los. Die amtierende Wache hat meist alle Hände voll zu tun mit Navigation, Steuern und Überblick behalten. Die anderen können bei Segelmanövern unterstützen, mitdenken, was zu essen machen und sich damit furchtbar beliebt machen, oder entspannen – je nach Laune. Bei Ab- und Anlegemanövern brauchen wir sowieso alle Hände.

Wie funktioniert das Wachsystem?
Warum überhaupt ein Wachsystem?

Ich fahre immer mit Wachsystem. Richtig wichtig wird es erst bei langen Schlägen, um sicherzustellen, dass Crewmitglieder ihre Ressourcen einteilen und immer jemand da ist, der fit ist. Aber auch auf gemütlicheren Törns halte ich es für sinnvoll, damit sich jeder mal berechtigt und ermutigt fühlt, Aufgaben und Verantwortung zu übernehmen.

Wie sieht so ein Wachplan aus?

Das hängt von der Crewgröße ab. Beim letzten Törn waren wir zu acht: drei Wachführer*innen, vier Crewmitglieder und ich als Skipper. Jede Wache bestand aus einer Wachführung und einem Crewmitglied, die Zusammensetzung hat rotiert. Damit hatte jede Wachführung eine Wache und dann zwei Freiwachen, jedes Crewmitglied eine Wache und dann drei Freiwachen. Tagsüber dauerten die Wachen drei Stunden, nachts vier. Es gab aber oft genug zu tun für Leute, die eigentlich Freiwache hatten, aber trotzdem Bock. Ich als Skipper hatte keine Wachen, was gut war, weil ich irgendwie trotzdem ständig etwas zu tun hatte.

Was muss eine Wachführung alles machen?

Während ihrer Wache trägt die Wachführung die Verantwortung für das Schiff. Sie stellt sicher, dass sich irgendjemand um folgende Dinge kümmert – delegieren ist erlaubt und erwünscht:

  • Steuern des Schiffes
  • Beobachten von Verkehr, Kurs, Segeln und Wetter
  • Navigation und weitere Routenplanung, gegebenenfalls in Absprache mit dem Skipper
  • Logbuch führen
  • Wenn das Ablegen in die Wache fällt, die Ablegecheckliste durcharbeiten
  • Kommunikation mit dem Skipper

Der wichtigste Skill einer Wachführung ist zu erkennen, wann sie den Skipper um Hilfe fragen sollte.

Was muss ich einpacken?

Noch ist es viel zu früh zum Packen, aber viele fragen früh danach. Am besten packst du alles in eine weiche Tasche, die sich gut verstauen lässt: Wir haben nicht viel Stauraum an Bord und können nicht von jedem einen Hartschalenkoffer unterbringen. Manche erfahrene Segler*innen reisen mit IKEA-Tüte.

Absolut notwendig

  • Kleidung für jedes Wetter (Zwiebelprinzip: mehrere wärmende Schichten)
  • Regenjacke
  • Feste Schuhe mit nicht abfärbender, rutschfester Sohle
  • Schlafsack
  • Spannbettlaken (70–90 cm breit, in Doppelkajüten könnt ihr euch auch ein 140er teilen)
  • Handtuch, optimal Mikrofaser, trocknet schneller
  • Sonnencreme
  • Ausweis oder Reisepass
  • Krankenversicherungskarte

Empfohlen

  • Regenhose (gibt's bei Decathlon für ca. 20 €, oder frag mich, ich kann eventuell eine leihen)
  • Warmer Fleece
  • Gummistiefel oder wasserfeste Schuhe
  • 2–3 Geschirrhandtücher für die Gemeinschaft
  • Sonnenbrille mit Band, damit du sie nicht verlierst

Wenn vorhanden oder bei Bedarf

  • Medikamente, die du brauchst (gegen Seekrankheit habe ich welche dabei)
  • Kopfkissen
  • Powerbank – Steckdosen funktionieren nur im Hafen
  • Badeschlappen für die Hafenduschen
  • Sonnenschutz für den Kopf
  • Schwimmsachen
  • Leggings oder andere gemütliche Hose für unter die Regenhose
  • Ohrstöpsel gegen Lärm und schnarchende Mitbewohner*innen
  • Arbeitshandschuhe, am besten fingerlos
  • Stirnlampe, ideal mit Rotlicht für nachts
  • Sportbootführerschein See und Funkzeugnis, falls vorhanden
  • Buch, E-Reader, Offline-Musik, Kopfhörer – was du für Downtime brauchst
  • Dosen zum Eintuppern von Essensresten sind sehr willkommen
Was ist so toll am Segeln?

Eine unvollständige Liste von Dingen, die ich am Segeln toll finde:

  • unmittelbares Erleben von Wind, Wetter und Meer
  • viele Lernmöglichkeiten, praktisch wie theoretisch. Man lernt niemals aus.
  • schneller Einstieg: auch ohne Vorerfahrung kann man aktiv mitmachen
  • das Gefühl, von Anfang an etwas beitragen zu können
  • Leben und Arbeiten in einer intensiven sozialen Situation
  • echte Zusammenarbeit und klare Rollen in der Crew
  • das beeindruckende Gefühl, gemeinsam Kontrolle über ein großes Schiff zu haben
  • Freiheit, Bewegung und Abstand vom Alltag

Der wichtige Teil

Interesse? Dann sag mir Bescheid

Das hier ist keine Anmeldung! Mit deinen Infos hilfst du mir nur dabei, Termine und Konzepte so zu legen, dass möglichst viele mitkönnen.

Viele Fragen sind optional, aber je mehr du ausfüllst, desto leichter machst du mir die Planung. Und je früher, desto besser! Sobald ich genug Informationen habe, melde ich mich mit genaueren Infos bei dir, und erst dann kannst du dich verbindlich anmelden.

E-Mail, Handynummer, Signal – was dir am liebsten ist.

Für wie wahrscheinlich hältst du es, dass du tatsächlich mitkommst?

1 unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen 10 Ich sag im Zweifel alles andere ab, um dabei zu sein!

Wann hättest du 2027 Zeit?

Jede Woche lässt sich durchklicken: vielleicht → ja → nein. Ein "Ja" ist noch keine verbindliche Anmeldung, aber je genauer du mir sagst, wann du wahrscheinlich kannst und wann wahrscheinlich nicht, desto besser kann ich planen.

vielleicht ja nein

Wie viele Wochen könntest du dir vorstellen?
Welches Konzept reizt dich?

Mehrfachauswahl. Wenn dir alles recht ist, kreuz einfach alle drei an – dann weiß ich, dass du auch den Spinnertörn wirklich mitfahren würdest.

Wie viel Segelerfahrung hast du?

Fragen, Bedenken, Bedingungen, Grüße – alles willkommen.

Deine Angaben landen direkt in meiner Törnliste und werden nur für die Planung dieser Törns benutzt. Kein Newsletter, keine Weitergabe an irgendwen. Sag Bescheid, wenn ich sie löschen soll.